Das Problem bestehender Polystyrol-Fassaden

Ein immer wieder aufkommendes Thema im Zuge der energetischen Sanierung ist die große Frage, was passiert mit dem Polystyrol und den verwendeten Materialien, wenn es um die Entsorgung geht? Da z.B. Polystyrol ein leicht entflammbares Material ist, wird diesem u.a. Hexabromcyclododecan (HBCD) beigefügt, um es schwerer Entflammbar zu machen. Des Weiteren können sich in konventionell gedämmten Fassaden Kunstharze, Leichtzuschläge nicht natürlichen Ursprungs und diverse Biozide zur Vermeidung von Schimmel- und Algenbefall befinden. Diese Kombination aus chemisch nicht ganz unbedenklichen Substanzen wird eine zukünftige Entsorgung problematisch machen. Durch das Auftragen des Klimasan-Perlit Putzes, in einem WDVS-Sanierungs-System auf die bestehende Fassade ist es möglich die Substanz dauerhaft zu stabilisieren. Somit kann eine aufwendige Entsorgung vermieden werden. Desweiteren wir durch das Klimasan-Perlit WDVS-Sanierungs System ein Brandschutzstandard der Klasse A1 erreicht und die bestehende Fassade für die nächsten 100 Jahre gegen Feuchtigkeit, Schimmel und Algenbefall effektiv geschützt.

 

Die Prüfung durch das Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung

Im Dezember 2015 wurden ausgiebige Brandschutztests gefahren um das Verhalten im Falle eines Brandes offiziell zu belegen.