Seite dem 1. Mai 2014 ist die EnEV in Kraft getreten. Vieles hat sich geändert, doch prinzipiell ist zu sagen, dass die meisten Änderungen den Neubau betreffen. Die Gebäudehülle soll durch Dämmung um mindestens 20 Prozent verbessert werden, somit wurde der zulässige Wäremdurchgangskoeffizient verkleinert, wie jedoch damit sinnvoll umgegangen werden kann, wird die Zukunft zeigen. Verbindlich tritt diese EnEV ab 1.1.2016 in Kraft.

Für den Bestand gilt dies allerdings nicht. Bei der Erneuerung des Außenputzes wurde die Einschränkung gestrichen, dass die Maßnahme der Energieeinsparverordnung nur unterliegt, wenn die Bestandswand einen U-Wert größer als 0,9 W/(m².K) aufweist. Davon betroffen waren vor allem Gebäude, die vor der ersten Wärmeschutzverordnung 1977 errichtet wurden. Nun wurde der Satz aufgenommen, dass die EnEV bei einer Putzerneuerung nicht auf Außenwände anzuwenden ist, wenn diese nach dem 31. 12. 1983 errichtet wurden, also bereits zur Zeit der zweiten Wärmeschutzverordnung.

In der Version EnEV 2009 durfte bei einer nachträglichen Dämmung der Außenwände im Gebäudebestand mit Hilfe einer Innendämmung, der U-Wert von 0,35 W/(m²*K) nicht überschritten werden. Diese Regelung sorgte jedoch für viel Kritik bei den Experten, da dies zu bauphysikalischen Problemen in der Konstruktion führte. Somit wurde der Satz gestrichen und gilt für die EnEV 2014 nicht mehr. Durch den kapillar aktiven Klimasan-Dämmputz, wird das Abtransportieren der Feuchtigkeit in der Wand gewährleistet. Trockene Wände verhindern Schimmelbildung, sorgen für ein angenehmes Raumklima und tragen zu einer optimalen und effizienten Wärmedämmung bei.   Die nachträgliche Innendämmung ist eine der zentralen, modernen energetischen Sanierungsmethoden.