Feuchtigkeit in Dämmung – Klimasan Perlit

Feuchtigkeit in Dämmung

Gebäude und deren Bauteile müssen gegen von außen und innen angreifende Feuchte geschützt werden. Unterschieden wird zwischen Feuchte aus Außenklima und (Regen, Schnee) und Feuchte aus Innenklima (Wasserdampf).

Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Gebäude lediglich gegen außenklimabedingtes Wasser und gegen aufsteigende Feuchte durch konstruktive Maßnahmen geschützt. Notwendige Schutzmaßnahmen gegen innere Feuchte aus Diffusion waren nicht bekannt und auch nicht erforderlich, denn die Gebäude waren weder abgedichtet, noch gedämmt.

Heutzutage werden Planer und Bauherren, durch die Anforderungen der EnEv dazu gebracht Ihre Häuser möglichst „gut“ zu Dämmen und Abzudichten. Die Aufkommende Feuchtigkeit durch die Taupunktverschiebung der Innendämmung, Schlagregen oder durch das Kochen, Duschen etc. wird oftmals nicht ausreichend Berücksichtigt. Die Folge ist die Verschlechterung des Wohnklimas, Schimmel- und Algenbildung und somit die mittelfristige Zerstörungen der Bausubstanz.

Feuchtigkeit in der Dämmung kann die Dämmleistung massiv verschlechtern. Mineralwolle, Holzfaser oder auch EPS sind nicht in der Lage Wasser aufzunehmen und wieder abzugeben. Die Dämmleistung von Mineralwolle verschlechtert sich um bis zu 50% bei 1% mehr Feuchtigkeit im Bauteil (siehe Graphik). Anders als Glashohlkugeln, kann Perlit Wasser durch die Kapillare aufnehme und abtransportieren. Unsere rein mineralischen Putze sind nicht hydrophobiert und enthalten Kalk als Bindemittel.       

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