Hinweise zur Verarbeitung – Klimasan Perlit

Hinweise zur Verarbeitung

Produktbeschreibung
Klimasan Perlit Produkte sind rein mineralische und anorganische Wärmedämm-, Sanier- und Brandschutzputze, ohne Polystyrole und Kunststoffe. Klimasan Perlit kann auf jeder Mauerwerksart im Alt- und Neubau aufgebracht werden. Die Qualität unserer Produkte wird durch eine Erstprüfung sowie durch ständige werkseigene Produktionskontrollen gewährleistet. Klimasan Perlit eignet sich sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich.
Vorarbeiten
Putzgrund nach VOB Teil C, DIN 18350, Abs. 3.1 nach VOB Teil B, DIN 1961 § 4 Ziffer 3 prüfen. Putzgrund von Staub und losen Teilen säubern, grobe Unebenheiten beseitigen. Schmutzempfindliche Bauteile vor Beginn entsprechend dem Merkblatt „Abklebe- und Abdeckarbeiten für Maler- und Stuckateurarbeiten“ des Bundesverbandes Ausbau und Fassade schützen.

Zur Herstellung eines einheitlichen, tragfähigen Untergrundes mit Spritzbewurf der Mörtelgruppe CSIII vorspritzen. Bei Ziegelmauerwerk und Porenbeton vollflächig vorspritzen. Bei Altbauten 50 – 70% der Deckfläche ausführen. Bei unklaren Verhältnissen, wie z.B. Mischmauerwerk, zusammen mit Holz und Beton, empfiehlt es sich unbedingt Wellnet als Putzträger zu montieren.

Anmischen
Maschinelle Verarbeitung: Für die maschinelle Verarbeitung können handelsübliche Putzmaschinen (z.B. G4, etc.), die mit einer Dämmputzeinrichtung ausgerüstet sind verwendet werden. Vor dem Anschluss an die Maschine wird empfohlen den Schlauch mit 2-3l angerührtem, handelsüblichen Tapetenkleister zu befüllen, um den Durchfluss des Putzes zu optimieren und das Material zu schonen. Die Putzmaschine mit ca. 450 l/h (Schauglas) anfahren. Die Menge der Wasserzufuhr kann zwischen 300 und 500 l/h variieren. Die Putzkonsistenz muss vor Anschluss des Schlauches beim Austritt aus der Maschine überprüft werden und das Wasser entsprechend eingestellt werden.
ACHTUNG! Bei Pausen länger als 15 Minuten die Maschine ca. 10 Sekunden ohne Trockenmaterial-Zufuhr nachlaufen lassen! Es ist darauf zu achten, dass es nicht zur Verklumpung des Materials im Übergangsbereich „trocken/nass“ kommt.

Handverarbeitung:

Der gesamte Sackinhalt sollte mit Quirl im Zwangs- oder Freifallmischer unter Zugabe von ca. 14 bis 17l sauberen Wasser, ohne Zugabe von Fremdstoffen, angemischt werden. Die maximale Mischzeit von 5 Minuten soll nicht überschritten werden. Geräte und Werkzeuge nach Gebrauch sofort reinigen.

Verarbeitung:
Auf dem vorbereiteten Putzuntergrund Klimasan-Perlit mindestens 20 mm auftragen, eben verziehen und nachschaben. Bei Putzdicken über 3 cm Klimasan-Perlit lagenweise in mehreren Arbeitsgängen (je Lage bis 3 cm) nass in feucht auftragen. Die Verarbeitungszeit beträgt etwa 4 Stunden. Wenn mit Putzträgern gearbeitet wird, ist darauf zu achten dass die erste Schicht nach dem auftragen in den Putzträger hineindrückend verzogen wird. Nach Erhärtung können die weiteren Lagen nass in feucht aufgetragen werden. Untere Lage jeweils mit einem Besen aufrauen. Nach Mörtelansteifung Grate, Unebenheiten etc. mit dem Gitterrabott entfernen. Nach ausreichender Standzeit, bei Fachwerk und unklaren Untergründen, empfiehlt es sich, in den Feinputz ein Gewebe vollflächig einzulegen (ca. 3 bis 4 mm Feinkalk vorlegen, ein 5×5 Gewebe „einbügeln“. Am nächsten Tag mit ca. 3 mm Feinkalk / Kalkglätte fertigstellen).
Der Förderschlauch sollte nicht länger als 20 Meter sein. Bei längeren Pausen darf sich kein Material im Nassbereich der Putzmaschine befinden.

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