Wärmebrücken „einreißen“ – Wohnräume schaffen – Klimasan Perlit

Wärmebrücken „einreißen“ – Wohnräume schaffen

Mit den Wärmedämmputzen der Klimasan Perlit werden Wärmebrücken im Vorhinein vermieden und lassen sich nachträglich verschieben.

Die größten Energieeinsparpotenziale im Gebäudebestand stecken im Altbau. Diesem werden über 80 % der Gebäude zugeordnet. Neben Verbesserungen der Raumklimatisierung lassen sich im Altbau durch bauliche Maßnahmen, wie z.B. eine Verbesserung der Wärmedämmung, große Mengen an Energie einsparen. Bei nicht fachgerechter oder bauphysikalisch richtiger Sanierung kann es jedoch zu Schäden kommen, wenn Konstruktionen außen dampfdicht ausgeführt sind oder fehlerhaft innenseitig gedämmt werden sollen. Im Gebäudebestand ist, obwohl dem hygienischen Mindestwärmeschutz ein deutlich höherer Stellenwert eingeräumt wird, ein Großteil der dokumentierten Bauschadenssumme auf fehlerhafte Planungen zurückzuführen.

Im Zuge der energetischen Sanierung bestehender Bausubstanz wird seit mehreren Jahrzehnten der Einsatz von Innendämmmaßnahmen verstärkt bautechnisch untersucht. Ganz besonders im Fokus steht dabei die nach dem Glaser-Verfahren zu erwartende Feuchtigkeitsanreicherung im Wandquerschnitt. Bestrebungen, diesem Umstand mit unterschiedlichsten Dampfsperren zu begegnen, erwiesen sich aufgrund von Bauteilanschlüssen und –durchdringungen sowie -verformungen als unwirtschaftlich. Zusätzlich verhindert eine solche Dampfsperre die sommerliche Austrocknung und ist extrem anfällig gegenüber mechanischer Beanspruchung, wie z.B. das Einschlagen eines Nagels.

Damit ein kapillaraktives Innendämmsystem hygrothermisch beurteilt werden kann, muss der kapillare Feuchtetransport berücksichtigt werden. Dazu sind neben den dem Glaser-Verfahren bekannten Kennwerten fünf weitere hygrothermische Stoffkennwerte notwendig. Zusammen mit Herrn Dr.-Ing. Rudolf Plagge und dem Institut für Bauklimatik der TU Dresden wurden die benötigten hygrothermischen Stoffkennwerte des Wärmedämmputzes der Klimasan Perlit GmbH ermittelt und mit dem Berechnungsmodell DELPHIN das hygrothermische Verhalten des Baustoffes simuliert und anhand des Forschungsobjektes „Schloss Güterfelde“ nahe Potsdam dokumentiert.

Um einen Vergleich mit anderen Systemen anstellen zu können, wurde ein System bestehend aus einer Mineralschaumplatte vergleichend gegenüber gestellt. Betrachtet wurde eine Bestandsaußenwand, an welche eine Trockenbauwand aus mit Gipskarton kaschierter Mineralwolle angeschlossen wurde. Beide Dämmstoffdicken betrugen 5 cm. Die Ergebnisse sind in den beigefügten Bildern grafisch aufbereitet.

Von Hand oder maschinell zu verarbeiten bietet der rein mineralische Wärmedämmputz der Klimasan Perlit GmbH eine hohlraumfreie monolithische Wandkonstruktion und ermöglicht so eine kostengünstige und ganzheitliche Ertüchtigung schützenswerter Bausubstanz ohne übermäßigen planerischen Aufwand.

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